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MEM-Industrie verlängert GAV um weitere 2½ Jahre
7. Juli 2010 - Der geltende Gesamtarbeitsvertrag der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie zwischen dem ASM Arbeitgeberverband der Schweizer Maschinenindustrie (Swissmem) einerseits und den Arbeitnehmerverbänden Angestellte Schweiz, Unia, Syna, KV Schweiz und SKO andererseits wird um 2½ Jahre verlängert. Mehr Info
Überbauung „BELETAGE“ Martinsberg Baden
24. Juni 2010 - Top-Wohnen ist gut, aber ... Es ist durchaus richtig und aus städtebaulicher Sicht erwünscht, dass an urbanen Toplagen auch Überbauungen für Top-Wohnen erstellt werden. Mietwohnungen im obersten Preissegment werden zweifellos die entsprechende Nachfrage auslösen.
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Max Göldi zurück in der Schweiz!
14. Juni 2010 – Max Göldi, der Landeschef von ABB in Libyen, ist in der Nacht auf Montag in Zürich angekommen. Ihm war zuvor rund zwei Jahre lang die Ausreise verweigert worden; mehrere Monate musste er im Gefängnis verbringen. Max Göldi wurde auf dem Flughafen von seiner erleichterten Familie und Arbeitskollegen empfangen. Er wird nun eine Auszeit von noch nicht bestimmter Dauer nehmen, bevor er seine Arbeit wieder aufnimmt. Mehr Info
Vereinigung Aargauischer Angestelltenverbände VAA treten dem Komitee „Hände weg vom Sonntag“ bei
12. Mai 2010 - Die Delegierten beschlossen an ihrer Versammlung vom 29. April 2010 einstimmig die Nein-Parole zum Einführungsgesetz zum Arbeitsrecht (4 Sonntagsverkäufe statt wie bisher 2). Mehr Info
Flyer zum Runterladen und Aufhängen
Top Story - 90 Jahre Angestelltenvereinigung ABB
Der Arbeitnehmerverband bei ABB Schweiz feierte am Mittwoch mit prominenten Gästen "ein Lebenswerk vieler" als Beitrag zum Arbeitsfrieden. Gleichzeitig rüstet sich der AV ABB für die Zukunft.
18. März 2010 – Der Arbeitnehmerverband bei ABB Schweiz feierte am Mittwoch mit prominenten Gästen "ein Lebenswerk vieler" als Beitrag zum Arbeitsfrieden. Gleichzeitig rüstet sich der AV ABB für die Zukunft.
Der AV Angestellte ABB zählt rund 2400 Mitglieder. Damit ist er der grösste Hausverband innerhalb des Dachverbandes Angestellte Schweiz. Gegründet wurde er als Hausverband Brown Boveri (HBB) am 18. November 1920, um die Interessen der Mitarbeitenden gegenüber der Geschäftsleitung zu vertreten.
Wichtiger Sozialpartner
Heute ist der AV ABB Vertragspartner der Vereinbarung in der Maschinenindustrie, also des Gesamtarbeitsvertrags (GAV). Auch ist er Sozialpartner in der Firma sowie Gesprächspartner in angestelltenpolitischen Fragen. AV ABB vermittelt Weiterbildungskurse und bietet Beratungen in Sozial- und Arbeitsrecht an. Das Mandat zu innerbetrieblichen Verhandlungen – etwa bei den Lohnrunden – liegt seit 1992 beim Angestelltenrat, wobei sich dessen Mitglieder grossmehrheitlich aus den Reihen des AV ABB rekrutieren.
Rolf Schaumann gab sich die Ehre
Am Mittwochabend feierten die Delegierten des AV ABB nach der ordentlichen Jahrsversammlung in der Badener Aula Martinsberg das 90-Jahre-Jubiläum. Präsident Kurt Rüttimann begrüsste als Gäste unter anderen Rolf Schaumann, ehemaliger Länderchef von ABB Schweiz, und Urs Hofmann, Regierungsrat des Kantons Aargau.
Neue Mitglieder anwerben
Mit rund 2400 Mitgliedern sind etwa 38 Prozent der Arbeitnehmerschaft im AV ABB organisiert. Eine ansprechende Quote – 1980 zählte er zwar gut 5000 Mitglieder, damals entsprach das aber bloss 27 Prozent der Belegschaft. Allerdings sinkt die Mitgliederzahl seit 2004. Der AV ABB ist bestrebt, neue Mitglieder zu werben. Er hebt seine Leistungen in Beratung und Weiterbildung hervor. Zudem bringt eine höhere Mitgliederzahl mehr Gewicht bei künftigen Verhandlungen zum GAV.
Ein Lebenswerk vieler
Der Jubiläumsabend stand unter dem Motto "Ein Lebenswerk vieler" und wurde von Beiträgen der Ehrenmitglieder geprägt. Diese blickten nicht nur zurück, sondern gaben aus ihrem Erfahrungsschatz auch Anregungen für die Zukunft des AV ABB weiter. So riefen etwa Heini Glatz wie auch Elias Jülke zu mehr Zivilcourage und – wenn nötig – Einflussnahme auf strategische Entscheidungen auf. Robert Frech lobte die Weiterbildungsprogramme, während Hanspeter Oppliger den Stellenwert des Einheitsvertrags beim GAV hervorhob, der in der Maschinenindustrie seit 1988 für Angestellte wie Arbeiter gleichermassen gilt.
Arbeitsfrieden nicht selbstverständlich
In seiner Grussbotschaft betonte Regierungsrat Hofmann die Bedeutung des Arbeitsfriedens für den Wirtschaftsstandort Schweiz, warnte aber davor, ihn für selbstverständlich zu halten. "Nur eine faire Verteilung der Gewinne schafft Vertrauen", so Hofmann, offensichtlich mit Blick auf die aktuelle Diskussion um Gehälter und Boni mancher Spitzenmanager.
Ein attraktives Rahmenprogramm mit den Lenzburger Schlossbläsern und der Sängerin Milena Bendácová rundeten den gelungenen Anlass ab.
Felix Fischer/CHINF/ABB 2010-03-18
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